<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Haiku</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haiku"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Haiku rootpage-Haiku skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Haiku</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Haiku</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Japanische_Sprache" title="Japanische Sprache">japanisch</a></span> <span lang="ja-Jpan" class="Jpan" style="font-style:normal">俳句</span>; Plural: Haiku, auch: Haikus) ist eine traditionelle <a href="Japan" title="Japan">japanische</a> <a href="Lyrik" title="Lyrik">Gedichtform</a>, die heute weltweit verbreitet ist. Das (oder der) Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.
</p><p>Zu den bedeutendsten Haiku-Dichtern zählen <a href="Matsuo_Bash%C5%8D" title="Matsuo Bashō">Matsuo Bashō</a> (1644–1694), <a href="Yosa_Buson" title="Yosa Buson">Yosa Buson</a> (1716–1783), <a href="Kobayashi_Issa" title="Kobayashi Issa">Kobayashi Issa</a> (1763–1827) und <a href="Masaoka_Shiki" title="Masaoka Shiki">Masaoka Shiki</a> (1867–1902). Bashō erneuerte mit seinen Schülern die Haikai-Dichtung und ermöglichte ihr die Anerkennung als ernsthafte Literatur. Shiki gilt als Begründer des modernen Haiku. Er war es, der den Begriff <i>Haiku</i> prägte (gegenüber dem älteren <b>Haikai</b> oder <b>Hokku</b>).
</p><p>Japanische Haiku bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Silben (genauer: <a href="Mora_(Einheit)" title="Mora (Einheit)">Moren</a>), wobei die Wörter in den Wortgruppen vertikal aneinandergereiht werden. Es gibt jedoch kritische Stimmen über die Verteilung von Silben wie Vicente Haya<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Jaime Lorente<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart. Vor allem traditionelle Haiku deuten mit dem <a href="Kigo" title="Kigo">Kigo</a> eine Jahreszeit an. Als Wesensmerkmal gelten auch die nicht abgeschlossenen, offenen Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen. Im Text wird nicht alles gesagt, Gefühle werden nur selten benannt. Sie sollen sich erst durch die aufgeführten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen.<sup id="cite_ref-DHG_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-DHG-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von einem Teil der Haijin (Haiku-Autoren) wird das Haiku vom <a href="Senry%C5%AB" title="Senryū">Senryū</a> unterschieden. Der andere Teil sieht in Haiku den Oberbegriff. Formal sind beide identisch, da ihre Kennzeichen jeweils Kürze, Konkretheit, Gegenwärtigkeit und Offenheit sind. Als Senryū werden demnach die Haiku bezeichnet, die sich mehr dem Persönlichen und dem Emotionalen zuwenden.
</p><p>Im Deutschen werden Haiku meist dreizeilig geschrieben. Bis um die Jahrtausendwende galt zudem die Vorgabe von 5-7-5 Silben. Davon haben sich allerdings die meisten deutschsprachigen Haijin entfernt. Sie weisen darauf hin, dass japanische Lauteinheiten alle gleich lang sind und weniger Information tragen als Silben in europäischen Sprachen. So hat „Stockholm“ zwei Silben, aber sechs Moren. 17 japanische Lauteinheiten entsprechen etwa dem Informationsgehalt von 10–14 deutschen Silben. Deshalb hat es sich mittlerweile unter vielen Haiku-Schreibern europäischer Sprachen eingebürgert, ohne Verlust des inhaltlichen Gedankengangs oder des gezeigten Bildes mit weniger als 17 Silben auszukommen.<sup id="cite_ref-DHG_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-DHG-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Moderne Haiku-Schulen hinterfragen weltweit zudem nicht nur die traditionellen Formen, sondern auch manche Regeln der Textgestaltung, und versuchen neue Wege zu gehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<p>Die japanische Dichtung ist nicht silbenzählend, sondern <a href="Quantitierendes_Versprinzip" title="Quantitierendes Versprinzip">quantitierend</a>. Ein Haiku nach traditionellem Vorbild besteht aus einem Vers zu drei Wortgruppen mit fünf, sieben und fünf japanischen Moren: 5-7-5. In Übertragungen oder Nachbildungen in europäischen Sprachen erscheint das Haiku diesen Wortgruppen entsprechend als <a href="Dreizeiler" title="Dreizeiler">Dreizeiler</a>.
</p><p>Eine japanische Silbe trägt eine Mora, wenn der Vokal kurz ist und die Silbe offen auslautet. Ein langer Vokal trägt zwei Moren. Ein <i>n</i> am Schluss einer Silbe oder ein verdoppelter Konsonant (Sokuon, wörtlich „gespannter Laut“) trägt ebenfalls eine Mora. Die meisten rein japanischen Wörter bestehen aus Silben mit einer Mora. Silben mit mehreren Moren sind meist <a href="Sinojapanisch" class="mw-redirect" title="Sinojapanisch">sinojapanischen</a> Ursprungs.
</p><p>Ein Beispiel:
</p><p><i>Nippon wa</i> ist die erste Zeile eines Haiku und besteht aus fünf Moren wie folgt:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th><a href="Hiragana" title="Hiragana">Hiragana</a>
</th>
<td>に</td>
<td>っ</td>
<td>ぽ</td>
<td>ん</td>
<td>は
</td></tr>
<tr>
<th><a href="R%C5%8Dmaji" class="mw-redirect" title="Rōmaji">Rōmaji</a>
</th>
<td>Ni</td>
<td>p</td>
<td>po</td>
<td>n</td>
<td>wa
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>Aus dem Vorwort des <a href="Kokin-wakash%C5%AB" title="Kokin-wakashū">Kokinshu</a> (Sammlung alter und neuer Gedichte) aus dem Jahre 905 stammt folgendes Zitat:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die japanische Dichtung hat als Samen das menschliche Herz, und ihr entsprießen unzählige Blätter von Wörtern. Viele Dinge ergreifen die Menschen in diesem Leben: sie versuchen dann, ihre Gefühle durch Bilder auszudrücken, die sie dem entnehmen, was sie sehen und hören.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Donald_Keene" title="Donald Keene">Donald Keene</a><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></span></div></div>
<p>Dietrich Krusche nennt Prinzipien, die im Regelfall für das traditionelle Haiku gelten: Ein Haiku ist konkret. Gegenstand des Haiku ist ein <a href="Naturgegenstand" title="Naturgegenstand">Naturgegenstand</a> außerhalb der menschlichen Natur. Abgebildet wird eine einmalige Situation oder ein einmaliges Ereignis. Diese Situation oder dieses Ereignis wird als gegenwärtig dargestellt. Im Haiku findet sich ein Bezug zu den Jahreszeiten.<sup id="cite_ref-krusche_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-krusche-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dem Bezug auf die Jahreszeit dienen <a href="Kigo" title="Kigo">Kigo</a>, spezielle Wörter oder Phrasen, die in Japan allgemein mit einer bestimmten Jahreszeit in Verbindung gebracht werden.
</p><p>Die dargestellten Dinge sind Repräsentanten erlebter Momente und der damit verbundenen Gefühle. Die Natur spiegelt die Seele. Objekte werden stellvertretend und symbolhaft benutzt. Ein Bild als Beispiel: Fallende Blätter, Assoziation: Herbst, Gefühl: Melancholie. Darüber hinaus verweisen einige Autoren der betrachtenden Literatur auf eine weitergehende, noch kulturspezifischere Symbolik. Bestimmte Objekte stehen ihrer Meinung nach stellvertretend für religiöse, gesellschaftliche und philosophische Themen. So nennt Bodmershof<sup id="cite_ref-BH_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-BH-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> beispielhaft den herabstürzenden Regen als Symbol des Todes und das Haus als Symbol des irdischen Körpers.
Japanische Samurai und Zen-Mönche schrieben <a href="Todesgedicht" title="Todesgedicht">Todesgedichte</a> (<i>jisei no ku</i>), teils auch in der Form des Haiku.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Viele Haiku sind in kalligraphischer Form dargestellt. Die Morenzahl ergibt im Japanischen einen <a href="Sprechtakt" class="mw-redirect" title="Sprechtakt">Sprechtakt</a>, der einen ähnlichen Erinnerungswert bietet wie im Deutschen die Reime.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Verwandte des Haiku sind das fünfteilige <a href="Tanka" title="Tanka">Tanka</a> mit traditionell 5-7-5-7-7 Moren und das <a href="Renga" title="Renga">Renga</a> als eine Kette von Tanka. Ursprünglich verfassten mehrere Dichter Tanka bei geselligen Anlässen in gemeinsamer Improvisation. Der erste Dichter schuf das Hokku (Oberstollen, 5-7-5), der zweite das Matsuku (Unterstollen, 7-7). Diese Form des gemeinsamen Dichtens war auch als Waka (Antwortgedicht) bekannt. Später entstanden in größeren Gesellschaften ganze Kettengedichte, beispielsweise das 36-strophige <a href="Kasen" title="Kasen">Kasen</a>. Es war geprägt von klaren Vorgaben für die Inhalte einzelner Verse.
</p><p>Aus dem 13. Jahrhundert finden sich die ersten belegten Herauslösungen des Hokku als eigenständige lyrische Form. In der folgenden Zeit war das Hokku als Scherz- und Witzgedicht bei Hofleuten und Samurai beliebt. Ab dem 15. Jahrhundert begann sich das Hokku neben dem Tanka als eigenständige Versform zu etablieren. Noch ging es vorrangig um das Spiel mit Worten und Bildern.
</p><p>Im 16. Jahrhundert mit Beginn der Edo-Periode entstand die Form, die wir heute als klassisches Haiku bezeichnen. Voraussetzung dafür waren einige Besonderheiten der Edo-Periode. Die Gesellschaft war geprägt durch ein feudalistisches Klassen- und Ständesystem. Zudem schottete sich Japan fast vollständig nach außen ab. So entstand eine in sich geschlossene, scheinbar unveränderliche Welt. Durch dieses genau definierte Werte- und Symbolsystem hatten Dichter und Rezipienten über Jahrhunderte einen gemeinsamen, klar abgegrenzten Verstehenshintergrund. Veränderungen fanden nur im Detail statt.
</p><p>Heute gilt <a href="Matsuo_Bash%C5%8D" title="Matsuo Bashō">Matsuo Bashō</a> (1644–1694) als der erste große Haiku-Dichter. Sein Frosch-Haiku ist wohl das meistzitierte Haiku der Welt.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Japanisch
</th>
<th>Transkription
</th>
<th>Übersetzung<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th>
<th>Übersetzungsvariante<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th></tr>
<tr>
<td><div lang="ja" style="margin-left:1em;" class="poem">
<p>古池や<br>
蛙飛び込む<br>
水の音
</p>
</div>
</td>
<td><div lang="ja-Latn" style="margin:1em;" class="poem">
<p>furu ike ya<br>
kawazu tobikomu<br>
mizu no oto
</p>
</div>
</td>
<td><div style="margin:1em;" class="poem">
<p>Der alte Weiher:<br>
Ein Frosch springt hinein.<br>
Oh! Das Geräusch des Wassers.
</p>
</div>
</td>
<td><div style="margin:1em;" class="poem">
<p>Uralter Teich.<br>
Ein Frosch springt hinein.<br>
Plop.
</p>
</div>
</td></tr></tbody></table>
<p>Große Haiku-Dichter waren zudem <a href="Buson" class="mw-redirect" title="Buson">Buson</a> und <a href="Kobayashi_Issa" title="Kobayashi Issa">Kobayashi Issa</a>. Issa brach zuweilen mit der konventionellen 5-7-5-Form. Seinen Werken, die der zunehmenden Sophistizierung der Haiku eine Absage erteilten, scheint eine tiefe Liebe zu Mensch und Kreatur zugrunde zu liegen, die oft mit Humor gewürzt war:
</p>
<div style="margin-left:5em;" class="poem">
<p>Auf dem Seerosenblatt der Frosch<br>
aber was macht er<br>
für ein Gesicht?
</p>
</div>
<p>Wann der Begriff <i>haiku</i> genau geprägt wurde, ist ungeklärt. Er ist wahrscheinlich aus dem <i>hai</i> von <i>Haikai no Renga</i> und dem <i>ku</i> des Begriffs <i>hokku</i> gebildet worden. Allgemeine Verbreitung erhielt er durch den Erneuerer der Haiku-Dichtung, <a href="Masaoka_Shiki" title="Masaoka Shiki">Masaoka Shiki</a> (1867–1902).
</p><p>Nach Masaoka Shiki spaltete sich die Haiku-Dichtung in zwei Richtungen. Seine beiden bedeutendsten Schüler, <a href="Takahama_Kyoshi" title="Takahama Kyoshi">Takahama Kyoshi</a> (1874–1959) und <a href="Kawahigashi_Hekigot%C5%8D" title="Kawahigashi Hekigotō">Kawahigashi Hekigotō</a> (1873–1937), gaben dem japanischen Haiku divergierende Impulse, die bis heute nachwirken. Hekigotō setzte die Reformen Shikis weiter fort und experimentierte mit der Form. Kyoshi erfand als Gegenbewegung gegen diese Experimente das „traditionelle Haiku“. Der beachtliche Einfluss Kyoshis zeigt sich heute noch an der weiten Verbreitung des „traditionellen Haiku“ in Japan. Seiner Schule entwuchsen viele angesehene Dichter, (Mizuhara Shuōshi (1892–1981)). Aus Hekigotōs Bewegung entwickelte sich die freie Form des Haiku. Bedeutende Haiku-Dichter wie <a href="Nakatsuka_Ippekir%C5%8D" title="Nakatsuka Ippekirō">Ippekirō Nakatsuka</a> (1887–1946), <a href="Ogiwara_Seisensui" title="Ogiwara Seisensui">Ogiwara Seisensui</a> (1884–1976), <a href="Ozaki_H%C5%8Dsai" title="Ozaki Hōsai">Ozaki Hōsai</a> (1885–1926) und vor allem <a href="Taneda_Sant%C5%8Dka" title="Taneda Santōka">Taneda Santōka</a> (1882–1940), der zu den meistgelesenen Haiku-Autoren in Japan gehört, entstammen dieser Linie.
</p><p>Auch das zeitgenössische (<i>gendai</i>) japanische Haiku hat hier eine seiner Wurzeln. Es entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als liberale Haiku-Bewegung, aufgrund der Erfahrungen während des japanischen Ultranationalismus. Die Haiku-Dichter der <i>shinkō haiku undō</i> (Neuentstandene Haiku-Bewegung), die sich nicht mehr an die Vorgaben des „traditionellen Haiku“ nach Takahama Kyoshi hielten, wurden verfolgt, verhaftet und gefoltert, ihre Zeitschriften verboten. Takahama Kyoshi selbst wurde nach dem Krieg als Hauptverantwortlicher angesehen. Er war Präsident der Haiku-Abteilung der „Patriotischen Gesellschaft für japanische Literatur“ (<i>Nihon bungaku hōkoku kai</i>), eine dem Nachrichtendienst unterstellte staatliche Propaganda-Organisation zur Kontrolle kultureller Aktivitäten.
</p><p>In der heutigen Gendai Haiku-Bewegung finden sich unterschiedliche poetische Positionen, die sich gegenseitig tolerieren. Manche Dichter halten am 5-7-5-Muster fest, andere lediglich am Jahreszeitenwort, wieder andere lehnen beides ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einfluss_des_Buddhismus">Einfluss des Buddhismus</h2></div>
<p>Der von China nach Japan gekommene <a href="Chan-Buddhismus" class="mw-redirect" title="Chan-Buddhismus">Chan-Buddhismus</a> (in Japan <a href="Zen" title="Zen">Zen</a>-Buddhismus) beeinflusste auch die Haiku-Dichtung. Einige Haiku, die auf den ersten Blick nur Natur- oder Alltagsereignisse zu beschreiben scheinen, offenbaren auf den zweiten Blick auch eine religiöse Bedeutung. Ein Haiku von <a href="Ry%C5%8Dkan" title="Ryōkan">Ryōkan</a> verweist z. B. neben dem Erlebnis einer Vollmondnacht auch auf den Zen-Buddhismus:
</p>
<div style="margin-left:5em;" class="poem">
<p>Decken auf dem Gras,<br>
eine Nacht lang ohne Haus –<br>
reich nur durch den Mond.
</p>
</div>
<p>Dabei steht der Mond (als Vollmond) symbolisch als leerer Kreis (<a href="Ens%C5%8D" title="Ensō">Ensō</a>) für den Zen-Buddhismus<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und das <i>Verweilen ohne Haus unter freiem Himmel</i> deutet den sogenannten <i>hauslosen Stand</i> eines <a href="Buddhistisches_M%C3%B6nchtum" title="Buddhistisches Mönchtum">buddhistischen Mönchs</a> an.
Deutlich wird auch der Einfluss von Gedichten <a href="Wang_Wei" title="Wang Wei">Wang Weis</a>, der sich dem Chan-Buddhismus zugewandt hatte, als Vorbild für ein Haiku von Joseki.
</p>
<div style="margin-left:5em;" class="poem">
<p>Ich will auf ihr spielen,<br>
jetzt, wo der Mond und ich<br>
ganz alleine sind.
</p>
</div>
<p>Mit „ihr“ ist eine große, dreizehn-saitige japanische Zither, genannt <i><a href="Koto" title="Koto">Koto</a></i>, gemeint.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hier steht der Mond wieder als Symbol für den Zen-Buddhismus, wobei das <i>allein sein</i> als Sitzen in Meditation (<a href="Zazen" title="Zazen">Zazen</a>) steht. Es existiert ein sehr ähnliches Gedicht von Wang Wei mit gleicher Bedeutung:
</p>
<div style="margin-left:5em;" class="poem">
<p>Einsam sitzend im tiefdunklen Bambushain,<br>
Die Zither schlagend mit trällerndem Gesang,<br>
Um diesen tiefen Wald wissen die Menschen nicht,<br>
Nur der volle Mond kommt mit seinem Leuchten
</p>
</div>
<p>Das Spielen der Zither hat für chinesische Künstler eine meditative Bedeutung und bietet eine Möglichkeit der Versenkung und Einswerdung mit dem <a href="Dao" title="Dao">Dao</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vor allem in der US-amerikanischen Haiku-Szene der 1970er-Jahre wurden Haiku und Zen häufig in untrennbarem Zusammenhang gesehen. Richard Gilbert sagt dazu in einem Interview mit Udo Wenzel:<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich glaube, die Frage nach Zen im Haiku, oder nach Meditation und Dichtung (und die Künste) ist eine empfindliche Frage und entgleitet in ätherische Höhen, dabei verliert sie ihre Seele. Ich glaube nicht, dass es ein ‚Zen-Haiku‘ als solches gibt, nur Menschen, die glauben, es sei, was sie sind. Es existieren Haiku, die unmittelbar mit der Zen-Erfahrung zusammenhängen, genauso wie es Baseball- und Tennis-Haiku gibt. Nichtsdestoweniger gibt es eine lange und ehrwürdige Geschichte der Zen-Interpretation, oder der ‚Zen-Lektüre‘ oder ‚Zen-Betrachtung‘ von Haiku, wenngleich im Allgemeinen nicht außerhalb von Zen-Institutionen.
</p><p>Eine etwas ähnliche Interpretationsweise kann bei <a href="Reginald_Horace_Blyth" title="Reginald Horace Blyth">R.H. Blyth</a> gefunden werden, dessen vielbändiges Werk unmittelbar Einfluss auf die ‚<a href="Beat_Generation" title="Beat Generation">Beat poets</a>‘ hatte (wie in <a href="Jack_Kerouac" title="Jack Kerouac">Jack Kerouacs</a> Roman ‚<a href="The_Dharma_Bums" class="mw-redirect" title="The Dharma Bums">The Dharma Bums</a>‘ beschrieben.
</p><p>Aufgrund dieses Interpretationsschwerpunkts scheint historisch, zumindest in Nordamerika, zeitweise ein Gestus überbetont worden zu sein, der dem Zen ähnelt, bis zu dem Punkt, dass der wichtigste Zweck, ja, die Großartigkeit des Haiku als literarische Kunstform verdrängt und stark fehlinterpretiert wurde. Blyth selbst war, ungeachtet seiner Brillanz und seiner Kenntnis des Zen, kein Zen-Praktizierender im traditionellen japanischen Sinn, wenn wir darunter jemanden verstehen, der innerhalb einer Schule und Linie Meditation übt, unter der Anleitung eines Lehrers, welcher allgemein dafür anerkannt ist, die Zen-Praxis vollendet zu haben. Ebenso wenig wie ein Großteil der westlichen Kommentatoren, die dem Zen ähnelnde Interpretationsweisen auf das Haiku anwendeten.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Berühmte_Haiku-Dichter_(Übersicht)"><span id="Ber.C3.BChmte_Haiku-Dichter_.28.C3.9Cbersicht.29"></span>Berühmte Haiku-Dichter (Übersicht)</h2></div>
<ul><li><a href="Edo-Zeit" title="Edo-Zeit">Edo-Zeit</a>
<ul><li><a href="Matsuo_Bash%C5%8D" title="Matsuo Bashō">Matsuo Bashō</a> (1644–1694)</li>
<li><a href="Yosa_Buson" title="Yosa Buson">Yosa Buson</a> (1716–1784)</li>
<li><a href="Ry%C5%8Dkan" title="Ryōkan">Ryōkan Taigu</a> (1758–1831)</li>
<li><a href="Kobayashi_Issa" title="Kobayashi Issa">Kobayashi Issa</a> (1763–1828)</li></ul></li>
<li>Seit der <a href="Meiji-Zeit" title="Meiji-Zeit">Meiji-Zeit</a>
<ul><li><a href="Masaoka_Shiki" title="Masaoka Shiki">Masaoka Shiki</a> (1867–1902)</li>
<li><a href="Natsume_S%C5%8Dseki" class="mw-redirect" title="Natsume Sōseki">Natsume Sōseki</a> (1867–1916)</li>
<li><a href="Kawahigashi_Hekigot%C5%8D" title="Kawahigashi Hekigotō">Kawahigashi Hekigotō</a> (1873–1937)</li>
<li><a href="Takahama_Kyoshi" title="Takahama Kyoshi">Takahama Kyoshi</a> (1874–1959)</li>
<li><a href="Taneda_Sant%C5%8Dka" title="Taneda Santōka">Taneda Santōka</a> (1882–1940)</li>
<li><a href="Ozaki_H%C5%8Dsai" title="Ozaki Hōsai">Ozaki Hōsai</a> (1885–1926)</li>
<li><a href="Mizuhara_Sh%C5%AB%C5%8Dshi" title="Mizuhara Shūōshi">Mizuhara Shūōshi</a> (1892–1981)</li>
<li><a href="Yamaguchi_Seison" title="Yamaguchi Seison">Yamaguchi Seison</a> (1892–1988)</li>
<li><a href="Sait%C5%8D_Sanki" title="Saitō Sanki">Saitō Sanki</a> (1900–1962)</li>
<li><a href="Hino_S%C5%8Dj%C5%8D" title="Hino Sōjō">Hino Sōjō</a> (1901–1956)</li>
<li><a href="Yamaguchi_Seishi" title="Yamaguchi Seishi">Yamaguchi Seishi</a> (1901–1994)</li>
<li><a href="Nakamura_Kusatao" title="Nakamura Kusatao">Nakamura Kusatao</a> (1901–1983)</li>
<li><a href="%C5%8Cno_Rinka" title="Ōno Rinka">Ōno Rinka</a> (1904–1982)</li>
<li><a href="Kat%C5%8D_Sh%C5%ABson" title="Katō Shūson">Katō Shūson</a> (1905–1993)</li>
<li><a href="Furusawa_Taiho" title="Furusawa Taiho">Furusawa Taiho</a> (1913–2000)</li>
<li>Suzuki Masajo (1906–2003)</li>
<li><a href="Mori_Sumio" title="Mori Sumio">Mori Sumio</a> (1919–2010)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Offenheit_für_verschiedene_Lesarten"><span id="Offenheit_f.C3.BCr_verschiedene_Lesarten"></span>Offenheit für verschiedene Lesarten</h2></div>
<p>Japanische Haiku werden gelegentlich in <a href="Hiragana" title="Hiragana">Hiragana</a> geschrieben, das heißt in einer reinen <a href="Schriftzeichen#Arten_von_Schriftzeichen" title="Schriftzeichen">Lautschrift</a> ohne die Bedeutung spezifizierender <a href="Schriftzeichen#Arten_von_Schriftzeichen" title="Schriftzeichen">Wortzeichen</a>. Ein berühmtes Haiku von Kobayashi Issa lautet beispielsweise:<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Japanisch
</th>
<th>Transkription
</th></tr>
<tr>
<td><div lang="ja" class="poem">
<p>ひるからは<br>
ちとかげもあり<br>
くものみね
</p>
</div>
</td>
<td><div lang="ja-Latn" class="poem">
<p>hi ru ka ra wa<br>
chi to ka ge mo a ri<br>
ku mo no mi ne
</p>
</div>
</td></tr></tbody></table>
<p>Außerdem werden Haiku im Japanischen in der Regel nicht in mehrere Zeilen gesetzt, so dass dieses Haiku schlicht so geschrieben wird:
</p>
<blockquote lang="ja"><p>ひるからはちとかげもあリくものみね</p></blockquote>
<p>Aufgrund der hohen Zahl von <a href="Homonym" title="Homonym">Homonymen</a> im Japanischen lässt sich dieses Gedicht auf zwei völlig unterschiedliche Weisen verstehen, die in einer im Folgenden demonstrierten Schreibung mit <a href="Kanji" title="Kanji">Kanji</a> festgelegt wären, aber üblicherweise durch den Verzicht darauf bewusst offen gelassen werden:
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr>
<th>Lesart
</th>
<th>Japanisch
</th>
<th>Transkription
</th>
<th>Übersetzung
</th></tr>
<tr>
<th>1. Lesart
</th>
<td><div lang="ja" class="poem">
<p>昼からは<br>
ちと影も在り<br>
雲の峰
</p>
</div>
</td>
<td><div lang="ja-Latn" class="poem">
<p>hiru kara wa<br>
chito kage mo ari<br>
kumo no mine
</p>
</div>
</td>
<td><div class="poem">
<p>Ab der Mittagszeit<br>
ist es etwas schattiger;<br>
ein Wolkenhimmel
</p>
</div>
</td></tr>
<tr>
<th>2. Lesart
</th>
<td><div lang="ja" class="poem">
<p>ヒル蚊ら蜂<br>
とかげも蟻<br>
蜘蛛蚤ね
</p>
</div>
</td>
<td><div lang="ja-Latn" class="poem">
<p>hiru ka-ra hachi<br>
tokage mo ari<br>
kumo nomi ne
</p>
</div>
</td>
<td><div class="poem">
<p>Blutegel, Moskitos, Bienen,<br>
Eidechsen, auch Ameisen,<br>
Spinnen und Flöhe, nicht wahr?
</p>
</div>
</td></tr></tbody></table>
<p>Der Reiz solcher Mehrdeutigkeiten lässt sich fast nur in der japanischen Sprache wiedergeben, eine adäquate Nachdichtung ist kaum möglich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Westliche_Leseweisen">Westliche Leseweisen</h2></div>
<p><a href="Roland_Barthes" title="Roland Barthes">Roland Barthes</a> unterscheidet die unterschiedlichen Möglichkeiten des Haikulesens. Eine westliche <a href="Lesart" title="Lesart">Lesart</a> des Haiku, die es symbolisch interpretiert und dabei einen zum <a href="Metaphysik" title="Metaphysik">Metaphysischen</a> tendierenden <a href="Sinn_(Semantik)" class="mw-redirect" title="Sinn (Semantik)">Sinn</a> unterstellt, hält er für unangemessen <a href="Eurozentrismus" title="Eurozentrismus">eurozentristisch</a>. Eine solche Leseweise widerspräche der <a href="Intention_(Literatur)" title="Intention (Literatur)">Intention</a> des Haiku, das „Wort und Ding in eins fallen“ lasse.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Barthes vergleicht das Haiku mit dem <a href="Satori" title="Satori">Satori</a> des <a href="Zen-Buddhismus" class="mw-redirect" title="Zen-Buddhismus">Zen-Buddhismus</a> und sieht eine wesentliche <a href="Analogie_(Rhetorik)" title="Analogie (Rhetorik)">Analogie</a> darin, eine <a href="Wahrheit" title="Wahrheit">Wahrheit</a> lediglich aufblitzen<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu lassen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Der Westen tränkt alle Dinge mit Sinn … wir unterwerfen die Äußerungen systematisch (durch hastiges Zustopfen der Lücken, in denen die Leere unserer Sprache sichtbar werden könnte) der einen oder anderen dieser beiden <i>Signifikationen</i> (der aktiven Herstellung von Zeichen): Symbol und Schluss, Metapher und Syllogismus. Der Haiku, dessen Sätze einfach und flüssig sind – mit einem Wort, <i>akzeptabel</i> (wie man in der <a href="Linguistik" class="mw-redirect" title="Linguistik">Linguistik</a> sagt) –, wird einem dieser beiden Reiche des Sinns zugeordnet.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card"><a href="Roland_Barthes" title="Roland Barthes">Roland Barthes</a></span>: <cite style="font-style:normal"><i>Der Einbruch des Sinns.</i> In: Roland Barthes: <i><a href="Das_Reich_der_Zeichen" title="Das Reich der Zeichen">Das Reich der Zeichen</a>.</i> Frankfurt am Main 1981, S. 65, 96.</cite></div></div>
<p>Interpretationsversuche westlicher Art, „ob <a href="Entschl%C3%BCsselung" title="Entschlüsselung">Dechiffrierung</a>, <a href="Formalisierung" title="Formalisierung">Formalisierung</a> oder <a href="Tautologie_(Logik)" title="Tautologie (Logik)">Tautologie</a> … die bei uns dazu bestimmt sind, den Sinn zu <i>durchdringen</i>, also in ihn einzubrechen, [könnten das] Haiku mithin nur verfehlen, denn die Lesearbeit, die mit ihm verbunden ist, liegt darin, die <a href="Sprache" title="Sprache">Sprache</a> in der Schwebe zu halten, und nicht darin, sie zu provozieren.“ Dagegen gehe es vielmehr darum, den Sinn „zu erschüttern und ausfallen zu lassen wie den Zahn des Absurditätenbeißers, welcher der Zen-Schüler angesichts eines <i><a href="Koan" class="mw-redirect" title="Koan">Koan</a></i> sein soll.“<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Charakterisierung von Barthes bezieht sich allerdings allenfalls auf eine von vielen Strömungen innerhalb der Haiku-Dichtung. Insbesondere ihre Zen-Orientierung wird kritisch gesehen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Haiku_außerhalb_Japans"><span id="Haiku_au.C3.9Ferhalb_Japans"></span>Haiku außerhalb Japans</h2></div>
<p>Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erlangte das Haiku auch in der westlichen Welt Bedeutung. Zunächst verbreitete es sich in Frankreich und im englischen Sprachraum. Ein wichtiger Wegbereiter war der Engländer <a href="Reginald_Horace_Blyth" title="Reginald Horace Blyth">Reginald Horace Blyth</a>, der zeitweise als Lehrer am japanischen Hof arbeitete und von 1949 bis 1952 eine vierbändige Anthologie mit dem Titel „Haiku“ veröffentlichte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschsprachige_Haiku">Deutschsprachige Haiku</h3></div>
<p>Im deutschsprachigen Raum hat das Haiku seit den 1920er Jahren Fuß gefasst. Hier seien <a href="Rainer_Maria_Rilke" title="Rainer Maria Rilke">Rainer Maria Rilke</a>, <a href="Franz_Blei" title="Franz Blei">Franz Blei</a>, <a href="Yvan_Goll" title="Yvan Goll">Yvan Goll</a>, <a href="Peter_Altenberg" title="Peter Altenberg">Peter Altenberg</a>, <a href="Alfred_Mombert" title="Alfred Mombert">Alfred Mombert</a> und <a href="Arno_Holz" title="Arno Holz">Arno Holz</a> genannt.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Großen Einfluss hatten ab den späten 1930er Jahren die Haiku-Sammlung <i>Ihr gelben Chrysanthemen!</i> von <a href="Anna_von_Rottauscher" title="Anna von Rottauscher">Anna von Rottauscher</a><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die Haiku von <a href="Imma_von_Bodmershof" class="mw-redirect" title="Imma von Bodmershof">Imma von Bodmershof</a>.
Der Nürnberger Schriftsteller <a href="Fitzgerald_Kusz" title="Fitzgerald Kusz">Fitzgerald Kusz</a> hat zahlreiche Haikus in mittelfränkischer Mundart verfasst.
</p><p>Die bis Anfang des 21. Jahrhunderts von der <a href="Deutsche_Haiku_Gesellschaft" class="mw-redirect" title="Deutsche Haiku Gesellschaft">Deutschen Haiku-Gesellschaft</a> vertretene Ansicht, Haiku seien reine Naturgedichte, ist mittlerweile überholt. Andreas Wittbrodt führt das Zustandekommen dieser weit verbreiteten Ausrichtung darauf zurück, dass Autoren und Übersetzer der Inneren Emigration stilbildend für deutschsprachige Haijin waren.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde meist das Silbenmuster 5-7-5, verteilt auf drei Zeilen, verwendet. Es wird immer noch mit schulgerecht<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder traditionell beschrieben, ist allerdings umstritten. Viele Autoren schreiben mittlerweile im sogenannten freien Stil, unter anderem weil Silben in der deutschen Sprache viel freier gebildet werden können als Moren im Japanischen und daher nicht zwangsläufig einen Rhythmus ergeben.
</p><p>Das moderne deutschsprachige Haiku bleibt eine Momentaufnahme. Ein Geschehen wird genau beobachtet und eine Stimmung zum Ausdruck gebracht. Oft ergibt sich ein Gedankensprung oder eine neue Ebene beim Lesen des Haiku.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lange Zeit auf eine kleine Gemeinde von Haikuschreibenden beschränkt, hat sich in den letzten Jahren eine lebendige Szene entwickelt. Zum Teil ist sie in der Deutschen Haiku-Gesellschaft<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vertreten, auf deren Website sich eine Seite mit aktuellen Autoren<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> findet. Die Vierteljahresschrift der DHG heißt <i>Sommergras</i>.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Wien wurde 2010 die Österreichische Haiku Gesellschaft gegründet. Einmal pro Jahr wird die Zeitschrift der ÖHK <i>Lotosblüte</i> herausgegeben. Beeinflusst wurde die Entwicklung der Gesellschaft insbesondere von <a href="Petra_Sela" title="Petra Sela">Petra Sela</a> und <a href="Hisaki_Hashi" title="Hisaki Hashi">Hisaki Hashi</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Estnischer_Haiku" title="Estnischer Haiku">Estnischer Haiku</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p>Unter anderem von <a href="Ian_Fleming" title="Ian Fleming">Ian Fleming</a> wird ein Haiku zum zentralen titelgebenden Element in dem Roman <i><a href="Du_lebst_nur_zweimal" title="Du lebst nur zweimal">Du lebst nur zweimal</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausgaben">Ausgaben</h3></div>
<ul><li>Moritz Wulf Lange (Hrsg.): <i>Die frühen deutschen Haiku von Franz Blei und Yvan Goll</i>. edition das haiku bei BoD, Norderstedt 2021, ISBN 978-3-7543-4712-6.</li>
<li>Reginald H. Blyth: <i>Haiku.</i> Hokuseido Press, Tokio 1982 ff., ISBN 4-590-00572-7.
<ol><li><i>Eastern culture.</i> S. 2–343.</li>
<li><i>Spring.</i> S. 345–640.</li>
<li><i>Summer, autumn.</i> S. 641–976.</li>
<li><i>Winter.</i> S. 977–1300.</li></ol></li>
<li><a href="Manfred_Hausmann" title="Manfred Hausmann">Manfred Hausmann</a> (übertragen.): <i>Liebe, Tod und Vollmondnächte. Japanische Gedichte</i>. S. Fischer, Frankfurt am Main 1951.</li>
<li><a href="Dietrich_Krusche" title="Dietrich Krusche">Dietrich Krusche</a> (Hrsg.): <i>Haiku. Japanische Gedichte</i>. Dtv, München 2002, ISBN 3-423-12478-4.</li>
<li><a href="Ekkehard_May" title="Ekkehard May">Ekkehard May</a> (Hrsg.): <i>Shômon.</i> Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2000.
<ol><li><i>Das Tor der Klause zur Bananenstaude, Haiku von Bashôs Meisterschülern Kikaku, Kyorai, Ransetsu.</i> 2000, ISBN 3-87162-050-5.</li>
<li><i>Haiku von Bashôs Meisterschülern Jôsô, Izen, Bonchô, Kyoriku, Sampû, Shikô, Yaba.</i> 2002, ISBN 3-87162-057-2.</li>
<li><i>CHÛKÔ – Die neue Blüte.</i> 2006, ISBN 3-87162-063-7.</li></ol></li>
<li>Jan Ulenbrook (Hrsg.): <i>Haiku. Japanische Dreizeiler.</i> Reclam, Stuttgart 2004, ISBN 3-15-050048-6.</li>
<li>Robert F. Wittkamp: <i>Santôka. Haiku, Wandern, Sake.</i> Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG), Tôkyô 1996, ISBN 4-87238-007-X.</li>
<li>Yoel Hoffmann: <i>Japanese Death Poems written by Zen Monks and Haiku Poets on the Verge of Death.</i> Charles E. Tuttle Company, Rutland / Vermont / Tokyo, Japan International Standard Book 1992, ISBN 0-8048-1505-4.</li>
<li>Yoel Hoffmann, <a href="Bernhard_Schiekel" title="Bernhard Schiekel">Bernhard Schiekel</a>: <i>Die Kunst des letzten Augenblicks, Japanische Sterbegedichte</i>, Herder, Freiburg 2000, ISBN 3-451-04965-1.</li>
<li><a href="Gerolf_Coudenhove-Kalergi" title="Gerolf Coudenhove-Kalergi">Gerolf Coudenhove</a>: <i>Japanische Jahreszeiten. Tanka und Haiku aus dreizehn Jahrhunderten.</i> Manesse, 1963/2015. ISBN 978-3-7175-4088-5.
<ul><li><i>Vollmond und Zikadenklänge – Japanische Verse und Farben.</i> Sigbert Mohn Verlag, C. Bertelsmann, 1955.</li></ul></li>
<li>Erika Wübbena (Hrsg.): <i>Haiku mit Köpfchen.</i> Hamburger Haiku Verlag, 2003, ISBN 3-937257-04-7.</li>
<li><a href="Durs_Gr%C3%BCnbein" title="Durs Grünbein">Durs Grünbein</a>: <i>Lob des Taifuns (Reisetagebücher in Haikus).</i> (<a href="Insel-B%C3%BCcherei" title="Insel-Bücherei">Insel-Bücherei</a> 1308). Insel Verlag, Leipzig / Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-458-19308-1.</li>
<li>Toshimitsu Hasumi: <i>Zen in der Kunst des Dichtens.</i> Otto Wilhelm Barth Verlag, 1987, ISBN 3-502-64271-0.</li>
<li>Jonathan Clements: <i>The Moon in the Pines.</i> The Art Institute of Chicago, 2000, ISBN 0-7112-1587-1.</li>
<li>Haiku heute: <i>Haiku-Jahrbuch.</i> Wolkenpfad-Verlag, Tübingen. Erscheint seit 2003 jährlich.</li>
<li><i>Das Frosch-Haiku und die asiatische Denkweise.</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.vernissage-online.eu/">edition vernissage</a>, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-941812-00-0.</li>
<li>Heinrich Heil: <i>Im Nu des Perfekten. Werke von James Lee Byars und 100 HAIKU für jetzt.</i> Piet Meyer Verlag, Bern 2010, ISBN 978-3-905799-08-8.</li>
<li><a href="Josef_Guggenmos" title="Josef Guggenmos">Josef Guggenmos</a>: <i>Rundes Schweigen.</i> Ausgewählte Haiku 1982–2002. Hamburger Haiku Verlag, ISBN 3-937257-09-8.</li>
<li>Rainer Stolz, Udo Wenzel (Hrsg.): <i>Haiku hier und heute.</i> dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-14102-4.</li>
<li>Armin Darvishia: <i>Haiku</i>. Bonn 2014, ISBN 1-5031-5743-1, ISBN 978-1-5031-5743-9.</li>
<li><a href="Ute_Guzzoni" title="Ute Guzzoni">Ute Guzzoni</a> und Michiko Yoneda (Hrsg. u. Übersetzung): <i>Zwischen zwei Welten. 300 Haiku zu Flüssen und Nebel und Meer...</i> Japanische Originale und deutsche Übersetzung. Verlag Karl Alber, Freiburg i. Br. / München. ISBN 978-3-495-48716-7</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sekundärliteratur"><span id="Sekund.C3.A4rliteratur"></span>Sekundärliteratur</h3></div>
<ul><li>Reginald H. Blyth: <i>A History of Haiku.</i> Hokuseido Press, Tokio 1976–1977.
<ol><li><i>From the beginnings up to Issa</i>. 1976.</li>
<li><i>From Issa to the present</i>. 1977.</li></ol></li>
<li>Andreas Wittbrodt: <i>Hototogisu ist keine Nachtigall. Traditionelle japanische Gedichtformen in der deutschsprachigen Lyrik (1849–1999).</i> Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-89971-257-9.</li>
<li><a href="Annika_Reich" title="Annika Reich">Annika Reich</a>: <i>Was ist Haiku? Zur Konstruktion der japanischen Nation zwischen Orient und Okzident</i> (= <i>Spektrum,</i> Band 73, Berliner Reihe zu Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in Entwicklungsländern). Lit, Münster/Hamburg/London 2000, ISBN 3-8258-4905-8.</li>
<li><a href="G%C3%BCnter_Wohlfart" title="Günter Wohlfart">Günter Wohlfart</a>: <i>Zen und Haiku.</i> Philipp Reclam jun., Stuttgart 1997, ISBN 3-15-009647-2.</li>
<li><a href="Arata_Takeda" title="Arata Takeda">Arata Takeda</a>: <i>Überschwang durch Überschuss. Probleme beim Übersetzen einer Form – am Beispiel des Haiku. Eine theoretische Überlegung und ein praktischer Vorschlag.</i> In: <i><a href="Arcadia_(Zeitschrift)" title="Arcadia (Zeitschrift)">arcadia</a>.</i> 42/1 (2007), S. 20–44. Nachdruck in: <i>Sommergras.</i> XXI, 83 (2008), S. 4–33 (online: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://kulturserver-nds.de/home/haiku-dhg/Archiv/Sommergras83-Takeda.pdf"><i>Sommergras.</i></a> PDF, 177 kB).</li>
<li><a href="Brigitte_Regler-Bellinger" title="Brigitte Regler-Bellinger">Brigitte Regler-Bellinger</a>: <i>Haiku. Annäherungen an ein japanisches Kurzgedicht</i>. Books on Demand, Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-7254-1; E-Book: 2011, ISBN 978-3-8423-2445-9.</li>
<li>Moritz Wulf Lange: Von Blei zu Bodmershof. Das deutschsprachige Haiku und seine Anfänge (1849–1962). edition das haiku bei Books on Demand, Norderstedt 2021, ISBN 978-3-7557-3274-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://curlie.org/World/Deutsch/Kultur/Literatur/Regional/Japan/Haiku/">Linkkatalog zum Thema Haiku</a> bei <i>curlie.org</i> (ehemals <a href="DMOZ" title="DMOZ">DMOZ</a>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/">Deutsche Haiku-Gesellschaft</a>, Webpräsenz; abgerufen am 2. Dezember 2015</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.oesterr-haikuges.at/wb/pages/impressum-kontakt.php">Österreichische Haiku-Geseelschaft https://www.oesterr-haikuges.at/wb/pages/impressum-kontakt.php</a></li>
<li>Richard Gilbert: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gendaihaiku.com/german/index.html">Gendai Haiku</a></i>. Interview-Material (Videos) und Darstellungen zu sechs zeitgenössischen japanischen Haiku-Dichtern. Ursprünglich veröffentlicht als: <i>Cross-cultural Studies in Gendai Haiku: Tsubouchi Nenten</i>, Gendai Haiku Online-Archiv (2007), <a href="Universit%C3%A4t_Kumamoto" title="Universität Kumamoto">Kumamoto-Universität</a>, Japan; abgerufen am 2. Dezember 2015</li>
<li>Richard Gilbert: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://research.gendaihaiku.com/">Haiku Research</a></i> (englisch), Haiku-Forschung, Aufsätze, Reviews; abgerufen am 3. Dezember 2015</li>
<li>Udo Wenzel: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.haiku-steg.de/liste.html">Texte zur Haiku-Dichtung</a></i>, Aufsätze, Interviews und Übersetzungen von Artikeln über Haikuthemen; abgerufen am 3. Dezember 2015</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">·Haya Segovia, Vicente, <i>Aware</i>, Barcelona, Kairós, 2013. ISBN 978-84-9988-245-1</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">·Lorente, Jaime. <i>Shasei.Introducción al haiku,</i> Toledo, Lastura y Juglar, Colección “Punto de Mira”, 2018. ISBN 978-84-948512-9-2</span>
</li>
<li id="cite_note-DHG-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-DHG_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-DHG_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Deutsche_Haiku_Gesellschaft" class="mw-redirect" title="Deutsche Haiku Gesellschaft">Deutsche Haiku Gesellschaft</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/haikulexikon/grundbegriffe/">Grundbegriffe: Haiku</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Japanische Literatur: <i>Eine Einführung für westliche Leser.</i> Zürich 1962.</span>
</li>
<li id="cite_note-krusche-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-krusche_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Dietrich Krusche: <i>Essay. Erläuterungen zu einer fremden literarischen Gattung.</i> In: Krusche: <i>Haiku, Japanische Gedichte</i>. dtv, München 1997.</span>
</li>
<li id="cite_note-BH-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-BH_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm von Bodmershof: <i>Studie über das Haiku.</i> In: Imma von Bodmershof: <i>Haiku.</i> dtv, München 2002.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Yoel Hoffmann: <i>Japanese Death Poems written by Zen Monks and Haiku Poets on the Verge of Death.</i> Charles E. Tuttle Company, Rutland/Vermont/Tokyo 1990, ISBN 0-8048-1505-4.
Yoel Hoffmann, <a href="Bernhard_Schiekel" title="Bernhard Schiekel">Bernhard Schiekel</a>: <i>Die Kunst des letzten Augenblicks, Japanische Sterbegedichte</i>, Herder, Freiburg, 2000, ISBN 3-451-04965-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">In der Übersetzung von <a href="Roland_Barthes" title="Roland Barthes">Roland Barthes</a>: <i><a href="Das_Reich_der_Zeichen" title="Das Reich der Zeichen">Das Reich der Zeichen</a>.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-518-11077-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Alan Watts: <i>Der Weg des Zen.</i> Zero, Rheinberg 1981, ISBN 3-922253-07-5.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Wang Wei: <i>Jenseits der weißen Wolken.</i> Deutscher Taschenbuch Verlag, 2009, ISBN 978-3-423-13816-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bambusregen – Haiku und Holzschnitte aus dem <a href="Kageb%C5%8Dshish%C5%AB" title="Kagebōshishū">Kagebōshishū</a>.</i> Insel-Bücherei, 1995, ISBN 3-458-19124-0.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Wang Wei: <i>Jenseits der weißen Wolken.</i> Deutscher Taschenbuch Verlag, 2009, ISBN 978-3-423-13816-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Sommergras, Vierteljahresschrift der deutschen Haiku-Gesellschaft</i>, Juni 2007 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/wp_CKq-ieWN-JKPs-iPj-UT/wp-content/uploads/2010/05/Sommergras77.pdf">[1]</a> (PDF; 235 kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Beispiel mit seinen verschiedenen Lesarten stammt von Marion Grein: <i>Einführung in die Entwicklungsgeschichte der japanischen Schrift.</i> Mainz 1994, ISBN 3-88308-063-2, S. 69 f.; Grein verweist ihrerseits auf Haruhiko Kindaichi: <i>The Japanese Language.</i> 2. Auflage. Rutland u. a. 1985, S. 112.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://parapluie.de/archiv/sehnsucht/japan/">Bettina Krüger: <i>Sehnsucht nach dem ganz anderen. Roland Barthes’ L’Empire des signes – eine Japan-Reise?</i> In: <i>parapluie</i> no. 2 (sommer 1997).</a> <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221439-1163%22&key=cql">1439-1163</a></span></span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Barthes verweist in diesem Zusammenhang am Ende von <i>L'Effraction du sens.</i> (<i>Der Einbruch des Sinns.</i>) auf das Haiku von <a href="Matsuo_Bash%C5%8D" title="Matsuo Bashō">Matsuo Bashō</a>: <i>Wie bewundernswert ist doch, / Wer nicht denkt: „Das Leben ist vergänglich“ / Wenn er einen Blitz sieht.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Barthes: <i>Der Einbruch des Sinns.</i> In: Roland Barthes: <i>Das Reich der Zeichen.</i> Frankfurt am Main 1981, S. 98.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Richard Gilbert in <i>Sommergras, Vierteljahresschrift der deutschen Haiku-Gesellschaft</i>, Juni 2007 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/wp_CKq-ieWN-JKPs-iPj-UT/wp-content/uploads/2010/05/Sommergras77.pdf">[2]</a> (PDF; 235 kB)</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Sabine Sommerkamp: <i>Die deutschsprachige Haiku-Dichtung.</i> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100818083617/http://kulturserver-nds.de/home/haiku-dhg/Archiv/Sommerkamp_deutschsprHaikudichtung.htm">(online)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fkulturserver-nds.de%2Fhome%2Fhaiku-dhg%2FArchiv%2FSommerkamp_deutschsprHaikudichtung.htm">Originals</a></span> vom 18. August 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://kulturserver-nds.de/home/haiku-dhg/Archiv/Sommerkamp_deutschsprHaikudichtung.htm">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://kulturserver-nds.de/home/haiku-dhg/Archiv/Sommerkamp_deutschsprHaikudichtung.htm">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/kulturserver-nds.de</span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Anna von Rottauscher: <i>Ihr gelben Chrysanthemen! Japanische Lebensweisheit. Nachdichtungen japanischer Haiku.</i> Scheurmann, Wien 1939.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Wittbrodt: <i>Das blaue Glühen des Rittersporn. Die Gründungsphase der deutschsprachigen Haiku-Literatur (1953–1962).</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kulturserver.de/home/haiku-dhg/Archiv/Wittbrodt_Rittersporn.htm">(online)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Wittbrodt: <i>Das blaue Glühen des Rittersporn. Die Gründungsphase der deutschsprachigen Haiku-Literatur (1953–1962).</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kulturserver.de/home/haiku-dhg/Archiv/Wittbrodt_Rittersporn.htm">(online)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Friebel: <i>Zum Haiku.</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.haiku-heute.de/Dateien/Das-Haiku-Pressetexte.pdf">(online)</a></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/">Website der <i>Deutsche Haiku-Gesellschaft e. V.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/mitgliederseiten/"><i>Mitglieder der Deutschen Haiku-Gesellschaft.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deutschehaikugesellschaft.de/sommergras/aktuelle-ausgabe/">Website des <i>Sommergras.</i></a></span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://oesterr-haikuges.at/wb/pages/historie.php"><i>Österreichische Haiku-Gesellschaft, Historie.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 24. Oktober 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHaiku&rft.title=%C3%96sterreichische+Haiku-Gesellschaft%2C+Historie&rft.description=%C3%96sterreichische+Haiku-Gesellschaft%2C+Historie&rft.identifier=https%3A%2F%2Foesterr-haikuges.at%2Fwb%2Fpages%2Fhistorie.php"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://oesterr-haikuges.at/wb/pages/lotosbluete.php"><i>Österreichische Haiku-Gesellschaft, Lotosblüte.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 24. Oktober 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHaiku&rft.title=%C3%96sterreichische+Haiku-Gesellschaft%2C+Lotosbl%C3%BCte&rft.description=%C3%96sterreichische+Haiku-Gesellschaft%2C+Lotosbl%C3%BCte&rft.identifier=https%3A%2F%2Foesterr-haikuges.at%2Fwb%2Fpages%2Flotosbluete.php"> </span></span>
</li>
</ol>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Japanische Gedichtformen</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Ch%C5%8Dka" title="Chōka">Chōka</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Haiku</a> |
<a href="Imay%C5%8D" title="Imayō">Imayō</a> |
<a href="Kanshi" title="Kanshi">Kanshi</a> |
<a href="Renga" title="Renga">Renga</a> |
<a href="Senry%C5%AB" title="Senryū">Senryū</a> |
<a href="Tanka" title="Tanka">Tanka</a> |
<a href="Waka_(Gedicht)" title="Waka (Gedicht)">Waka</a>
</p>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4022963-4">4022963-4</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-11-04" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Haiku&oldid=261239797">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>